Gestern am 11 September wurde im Zürcher Kantonsrat folgendes Postulat an den Zürcher Regierungsrat überwiesen:
Ein Baubeginn 2010 wäre ja wirklich schnell für die Schweizer Politik
Mal schauen wie es weitergeht.
Zitat:
KR-Nr. 29/2005
P O S T U L A T von Adrian Bergmann (SVP, Meilen), Carmen Walker Späh (FDP, Zürich) und Adrian Hug (CVP, Zürich)
betreffend Projektierungs- und Vorbereitungsarbeiten für die Ostumfahrung (Stadttunnel Brunau-Neugut, Ostast und Waidhaldetunnel)
Der Regierungsrat wird beauftragt, auf der Grundlage des vom Kantonsrat zu verabschiedenden Richtplanes
a)das Ausführungsprojekt «Ostumfahrung» (Stadttunnel Brunau-Neugut, Ostast und Waidhaldetunnel) mit Umweltverträglichkeitsbericht, die Projektgenehmigungs- und Einwendungsverfahren sowie die weiteren notwendigen Vorarbeiten, mit dem Ziel Baubeginn im Jahre 2010, voranzutreiben.
b)sich weiterhin aktiv für die möglichst schnelle Anpassung der Linienführung der Zürcher Ostumfahrung mit einem Stadttunnel und dem Anschluss Ostast und Waidhaldetunnel im «Sachplan Strasse» des Bundes, zwecks Finanzierung durch den Bund, einzusetzen.
c)die zeitgleiche Umsetzung der entsprechenden flankierenden Massnahmen zur Eindämmung des zusätzlichen Zielverkehrs voranzutreiben.
Adrian Bergmann
Carmen Walker Späh
Adrian Hug
Begründung:
Die Zürcher Ostumfahrung mit Westast ist Bestandteil des Nationalstrassennetzes und damit auch Bestandteil des «Sachplan Stasse» des Bundes. Seit dieser Aufnahme in den Sachplan haben sich die Anforderungen an die Linienführung erhöht. Ein Anschluss an die Forchstrasse mit einem Ostast ist inzwischen ebenfalls opportun. Im Gegensatz zur Westumfahrung, welche weiter ausgebaut wird, sind für den Osttransit noch gar keine HLS-Bauten projektiert, geschweige denn in Ausführung.
Beim Bund ist deshalb eine Korrektur und Ergänzung im «Sachplan Strasse» zu beantragen. Mit der vollständigen Aufnahme des Stadttunnels mit Ostast und Waidhaldetunnel im «Sachplan Strasse» ergibt sich nach der Annahme des NFA die 100% Finanzierung durch den Bund.
Die Initialzündung muss aber nach wie vor auf kantonaler Ebene erfolgen. Angesichts der Bedeutung der Zürcher Ostumfahrung, welche gleichzeitig Teil einer nationalen Transitachse ist und der noch zu erwartenden Verkehrszunahme auf dieser Strasse, sowie angesichts der jährlichen Abgaben zu Lasten des Strassenverkehrs aus dem Kanton Zürich an den Nationalstrassenfonds des Bundes, muss dieses Projekt mit Nachdruck gegenüber dem Bund vertreten werden. Umso mehr als auch die Nachbarkantone von Verbesserungen im Zürcher Transitverkehr profitieren werden.
Bei der Realisierung grosser Projekte ergeben sich immer wieder enorme Verzögerungen. Diesem Umstand ist Rechnung zu tragen, indem das Vorhaben inklusive flankierende Massnahmen mit Nachdruck vorangetrieben werden und die Grundlagen für die Beschlussfassung eines Objektkredits erstellt werden.
Mit der Zustimmung zum Projektierungskredit für die Realisierung der Ostumfahrung signalisiert der Kanton Zürich an den Bund die Bereitschaft, seine Verkehrsprobleme durch die zügige Schliessung der Lücken im HLS-Netz zu lösen.
Quelle:
http://www.kantonsrat.zh.ch/
Hier noch ein Link der Gegner:
http://www.stadttunnel-nein.ch/