A1/A2: Wiggertal Härkingen Ausbau auf 6 Spuren

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RMN
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A1/A2: Wiggertal Härkingen Ausbau auf 6 Spuren

Beitrag von RMN » Sa Dez 03, 2005 5:43 am

Wird Zeit dass dort was geht ist wol das dringeste Stück der A1 ZH - BE dass auf 6 Spuren ausgebaut werden solle nachdem den Baregg und Grauholz nun 6 Spurig sind:
Schade ist dass unsere Urväter damals nicht ein Kreuz A1/A2 irgendwo da im Raum planten anstatt die beiden Autobahnen auf 9 km ineinander zu fliessen lassen.
Nationalstrasse A1: Bundesrat genehmigt
generelles Projekt für den Sechsspur-Ausbau zwischen den Verzweigungen Härkingen und Wiggertal
Eintrag vom 2.12.2005

Der Ausbau auf sechs Spuren gewährleistet die Leistungsfähigkeit dieses Abschnitts für die erwartete weitere Verkehrszunahme und erhöht gleichzeitig die Verkehrssicherheit. Das 9 Kilometer lange Teilstück bewältigt sowohl den Ost-Westverkehr der A1 wie auch den Nord-Südverkehr der A2. Das steigende Verkehrsaufkommen führt bereits jetzt in Spitzenzeiten zu Kapazitätsengpässen. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 88 Mio. Franken.

Auf Antrag der Regierungen der Kantone Solothurn und Aargau hat der Bundesrat heute das generelle Projekt für den Sechsspur-Ausbau auf der Nationalstrasse A1 genehmigt.

Mit diesem Ausbau können die gemäss Verkehrsprognosen im Jahre 2020 erwarteten 120’000 Fahrzeuge pro Tag bewältigt werden.

Bedingt durch das zunehmende Verkehrsaufkommen treten heute in Spitzenzeiten Kapazitätsengpässe auf. Der Verkehrsfluss gerät bereits bei geringen Störungen ins Stocken oder kommt zum Stillstand. Als direkte Folge nimmt die Verkehrssicherheit ab, die Anzahl Staustunden steigt.

Höhere Sicherheit dank flüssigem Verkehr

Der Ausbau auf zwei mal drei Spuren mit Standstreifen ermöglicht es, künftig den Verkehr der Autobahnen A1 und A2 auf der gemeinsamen Teilstrecke zwischen den Verzweigungen Härkingen und Wiggertal sicher und flüssig zu führen.

Die Kosten von rund 88Mio. Franken für den Sechsspur-Ausbau werden über die Nationalstrasse finanziert.

Als nächster Schritt wird nun das Ausführungsprojekt erarbeitet, welches voraussichtlich im Sommer 2006 öffentlich aufgelegt wird.
Bern, 2.12.2005

UVEK Eidgenössisches Departement für
Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation
Pressedienst


Auskünfte: Informationsdienst Bundesamt für Strassen, Telefon 031 324 14 91
Quelle:
http://www.astra.admin.ch/html/de/news/ ... iew&id=614

Danny
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Beitrag von Danny » Mo Nov 12, 2007 2:37 pm

A1-Flaschenhals wird sechsspurig

Die Autobahn A1 Bern–Zürich soll auch im Kanton Solothurn und im Oberaargau auf sechs Spuren ausgebaut werden.


Für die neun Kilometer zwischen den Verzweigungen Wiggertal AG und Härkingen SO könnte es 2010 losgehen. Für dieses Teilstück, das den gesamten Verkehr der A2 Basel–Chiasso aufnimmt, liegt das generelle Projekt derzeit in den betroffenen Gemeinden auf. Thomas Rohrbach, Sprecher vom Bundesamt für Strassen (Astra), sagte heute zu einem entsprechenden Bericht der «Berner Zeitung», es werde mit einer Bauzeit von zwei Jahren gerechnet.

Frühestens 2016 könnte es auch am anschliessenden Teilstück Härkingen SO – Niederbipp BE – Luterbach SO losgehen, wie Rohrbach sagte. Hier wird zurzeit am generellen Projekt gearbeitet. Der eben erst total sanierte Abschnitt muss vor allem ausgebaut werden, weil dort der Verkehr der A5 aus der Westschweiz zur A1 stösst.
Eröffnung frühestens 2019

Gerechnet wird hier laut Rohrbach mit einer Bauzeit von rund drei Jahren und Kosten von 300 Millionen für den zwanzig Kilometer langen Abschnitt. Für die neun Kilometer zwischen Härkingen und Wiggertal sind die Kosten auf rund 100 Millionen veranschlagt.

Bis 2020 wird auf beiden Teilstücken mit einer erheblichen Verkehrszunahme gerechnet, wie Rohrbach sagte. Kommen dort heute täglich bis zu rund 100'000 Fahrzeuge vorbei, sollen es dannzumal etwa 130'000 sein.

(ret/sda/ap)
Pressemeldung von heute, 12.11.07


2019 ??
:shock: :roll: :smackbottom:

Urs
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Beitrag von Urs » Mo Nov 12, 2007 9:05 pm

Danny hat geschrieben:2019 ??
In der Schweiz gibt man wenigstens realistische Daten an.

Hier in Deutschland sind die angegebenen Daten oft allzu optimistisch (um nicht zu sagen: unrealistisch) --- und fünf Jahre später ist man dann immer noch nicht fertig...

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Dj-Micky
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Beitrag von Dj-Micky » Mo Nov 12, 2007 11:43 pm

endlich wird mal dort was gemacht... naja es fängt an...
Das andauernde auf und ab stört mich extrem so dass ich immer auf die überholspur ausweichen muss.
Dies ist übrigens wichtig auch für die die aus italien/Zentralschweiz her kommen.

Danny
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Beitrag von Danny » Di Nov 13, 2007 12:19 pm

realistische Daten?? 12 Jahre um ein Autobahnteilstück zu sanieren? ähhh lolol, so langsam arbeiten wir nun auch wieder nicht .... :lol:

Ich frage mich immer mehr was man damals studiert hat als man die Autobahnen plante ... nicht viel, wie es scheint

Dass das Teilstück zwischen Emmen-Süd und Luzern Zentrum damals 6-spurig gebaut wurde (Eröffnung glaub ich späte 70er-Jahre) war ja richtig visionär, ja fast schon revolutionär ... :lol: und heute ist man noch so froh darum

Markus
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Beitrag von Markus » Di Nov 13, 2007 9:04 pm

Wer den Abschnitt kennt, sollte wissen, dass dort schon noch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen sind. Die Autobahn verläuft teilweise entlang eines steilen Hangs. Trotzdem: Es könnte wesentlich schneller gehen...

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Beitrag von Dale » Fr Nov 16, 2007 9:36 am

Bis alle Umweltschutzverbände, Anwohner, Landbesitzer und Gemeinden einverstanden sind und alle Beschwerden behandelt sind, geht es immer sehr lange! Lieber genug Zeit einplanen, als danach 10 Jahre im Rückstand zu sein (siehe NEAT)

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Beitrag von Markus » Fr Nov 16, 2007 9:43 am

Dieser Abschnitt hält keine 15 Jahre (auch keine 5 Jahre) mehr ohne Notsanierung...

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Beitrag von Abstandhalterin » Fr Nov 16, 2007 11:40 am

Bei den vielen Mittelspurschleichern wird der Sexspurausbau wohl kaum Besserung bringen, weil sich niemand auf die ganz rechte Spur genehmen wird ausser den Lastern und Wohngespannen.
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Beitrag von RMN » Sa Nov 17, 2007 9:10 pm

Eigentlich sollte man die Strecke gleich auf 4+4 vorbereiten. Ich meine damit nicht auf 4+4 ausbauen sondern die Brücken entsprechend bauen falls neue gebaut werden.

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Beitrag von Danny » So Nov 18, 2007 10:35 am

Ja genau, so breite Pannenstreifen machen dass sie als Spur benützt werden könnten.

mal in Google Earth nachgesehen, ich zähle ich Bereich Rothrist allein 4 Brücken, davon 2 Eisenbahnbrücken, dann nach der Raststätte Gunzgen noch 2, das war's dann aber auch.

Dann natürlich noch die Brücken der A1 selber, z.B. über die Aare, aber nichts was es sonst nicht auch gäbe.

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Beitrag von RMN » So Nov 18, 2007 12:05 pm

Danny hat geschrieben:Ja genau, so breite Pannenstreifen machen dass sie als Spur benützt werden könnten.
Dies wurde auf der Westumfahrung von Zürich so umgesetzt. Da kann man auf einfache weise den Verkehr auch via Pannenstreifen leiten. (Sinnvoll bei Pannen, Tagesbaustellen). Ausserdem könnte irgendwann ind er Zukunft die Strecke einfach auf 3+3 umgestellt werden :-)

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Beitrag von Abstandhalterin » So Nov 18, 2007 2:12 pm

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Ein Bild sagt mehr als ein ganzer Beitrag. =)
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Beitrag von Merlin » Di Nov 20, 2007 2:24 pm

Ce serait une bonne chose, car la capacité de l'A1 à cet endroit est largement dépassée. Surtout avec tous les camions et autres qui passent par là, une 3ème piste permettra de mieux répartir les flux.

Mais bon, si à fin des années 80-90, ajouter une 3ème piste ne fut pas insurmontable (contournement de Berne ou Lausanne), en 2007 et par après, ce sera une autre paire de manches

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Re: A1/A2 Wiggertal Härkingen Ausbau auf 6 Spuren

Beitrag von Danny » Do Jan 06, 2011 1:44 pm

puuh, da musste ich weit zurückblättern um diesen Thread wiederzubeleben ...
es scheint sich endlich was zu tun! Durch Zufall gefunden:
A1 Härkingen–Wiggertal: Die Vorarbeiten können beginnen
Betroffene Einwohnergemeinden hatten gegen die vom Bundesverwaltungsgericht am 14. September 2010 abgewiesene Beschwerde betreffend zusätzlicher Lärmschutzmassnahmen beim 6-Streifen-Ausbau Härkingen-Wiggertal Rekurs beim Bundesgericht eingereicht. Dieses hat am 17. November 2010 der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung gewährt.
Mit der Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung der Beschwerden durch das Bundesgericht kann das Projekt nun zügig realisiert werden.

Termine der Vorarbeiten

•Publikation der öffentlichen Beschaffung: Januar 2011
•Beginn der Ausführung: Herbst 2011
•Der Abbruch und Neubau der Autobahnüberführung der Kantonsstrasse Härkingen-Gunzgen. bedingt eine punktuelle Baustelle auf der Autobahn. Ansonsten tangieren die Vorarbeiten den Verkehr auf der Autobahn noch kaum, da es sich vorwiegend um Arbeiten handelt, die am Rande oder ausserhalb der Autobahn durchgeführt werden (Verlegung von Flurwegen, Erstellung des Hauptinstallationsplatzes bei der Raststätte Gunzgen Süd, Erstellen von Notzufahrten und Werkleitungsprovisorien).
•Ende der Ausführung Vorarbeiten: Frühjahr 2013
Termine der Bauhauptarbeiten
Vorbehältlich des endgültigen Bundesgerichtsentscheids ist heute der folgende Ablauf vorgesehen:

•Publikation der öffentlichen Beschaffung: Mai 2011
•Beginn der Ausführung: Frühjahr 2012
•Nach den Vorbereitungsarbeiten und teilweise parallel dazu beginnen ab Frühjahr 2012 die Bauhauptarbeiten auf dem Trassee der Nationalstrasse.
•Ende der Ausführung Bauhauptarbeiten: Herbst 2014
Kosten
Die Gesamtkosten für den 6-Streifen-Ausbau sind auf ca. CHF 230 Mio. veranschlagt.

Kontakt
Esther Widmer, Beauftragte Information und Kommunikation ASTRA, Tel. 062 745 75 06

25. November 2010
Quelle: http://www.astra.admin.ch/autobahnschwe ... ml?lang=de

Freude herrscht :)

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