PL / RU: ehem. Reichsautobahn Elbing - Königsberg

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Ralf
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PL / RU: ehem. Reichsautobahn Elbing - Königsberg

Beitrag von Ralf » So Jan 30, 2011 6:06 pm

Am 7. Dezember 2010 wurde der neue Grenzübergang Grzechotki (PL) - Mamonowo II (RU) zwischen Polen und dem Kaliningrader Gebiet (Russland) eröffnet. Er befindet sich auf der der ehem. Reichsautobahn Elbing - Königsberg, welche im Zuge der der ehem. deutschen Ostgebiete (Schlesien, Pommern, Ostpreussen) zwischen Polen und der damaligen UdSSR in zwei Teile, eine polnischen und einen russischen, geteilt wurde.

Die nie vollendete Reichsautobahn ist heute in Polen als Droga ekspresowa S22 und in Russland als R516 (Regionalstraße 516) gewidmet. Der polnische Teil ist in der Zwischenzeit als 2-spurige Schnellstraße grundhaft ausgebaut worden, wobei die Brücken und Überführungen noch für 4 Fahrspuren ausgelegt sind. Die Reste der zweiten Fahrspur der ehem. Reichsautobahn wurden in Grünflächen umgewandelt. Zahlreiche Brücken und Überführungen wurden neu errichtet. Der russische Teil verfiel in den letzten Jahren allmälich. Jedoch wurde jetzt im Zuge der Eröffnung des neuen Grenzüberganges mit Sanierungsmaßnahmen und dem teilweisem Neubau der Strecke begonnen.

Mal sehen, wie die Strecke bis zur 2018 in Russland stattfindenden Fussball-Weltmeisterschaft aussehen wird :?:

Zeitungsartikel aus dem Königsberger Express (deutschsprachige Monatszeitung aus Kaliningrad) vom 29. Dezember 2010:

Königsberger Express: Freie Fahrt durch neuen Grenzübergang

10 Jahre Planungen und Bauarbeiten... Eröffnung Anfang Dezember 2010... Wartezeiten an der Grenze umd die Hälfte oder sogar 2/3 kürzer... wirtschaftliche Beziehungen zwischen Kaliningrader Gebiet und den Ländern Europas wird gestärkt... internationale Fernstraße E28 Berlin - Elblag - Kaliningrad - Vilnius... Baubeginn des neuen Grenzübergangs war 2005... Grenzübergang bei ehem. Preußisch Eylau soll entlastet werden... Zusätzliche Fahrstreifen für PKW... höhere Durchlasskapazität bei der Zollabfertigung... täglich werden 1250 LKW, 2600 PKW und 150 Busse abgefertigt... 8 Fahrstreifen für PKW, 2 Fahrstreifen für Busse und 14 Fahrstreifen für LKW... EU hat sich mit 13,3 Mio. Euro und Russland mit 5,5 Mio. Euro am Bau beteiligt...

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Artikel aus Kaliningrad Aktuell vom 10. Dezember 2010:

Neuer Checkpoint: Kaliningrad rückt näher an Europa

Neuer Grenzübergang Mamonowo 2 eröffnet... lange Wartezeiten zwischen Russland und der EU verkürzen... ausgestattet mit modernster Technik... 18 Jahre für Realisierung... Gemeinschaftsprojekt EU/Russland... Erste Pläne bereits 1992... Baubeginn 2006... 2008 polnischer Teil des Grenzübergangs fertig... Russland war erst 2010 soweit... gigantischer Komplex... 24 Spuren für Abfertigung... 4000 Fahrzeuge pro Tag... künftig 50 Prozent des gesamten Güter- und Personenverkehrs über den neuen Grenzüberganng... Qualität der Straßen im Kaliningrader Gebiet muss verbessert werden... ehem. Reichsautobahn nach Königsberg ab 15 km nach dem neuen Grenzübergang mit Schlaglöchern übersät... Gouverneur Zukanow: "Straße wird repariert und die Reperatur der "Berliner Brücke" über den Pregel bei Kaliningrad (am Ende des II. Weltkriegs durch die Deutsche Wehrmacht gesprengt) wird jetzt besprochen"... Auftragnehmer wird ausgewählt... innerhalb von 3 Jahren wird die Brücke gebaut...

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Zeitungsartikel aus dem Königsberger Express (deutschsprachige Monatszeitung aus Kaliningrad) vom 29. Dezember 2010:

Königsberger Express: Der Ball rollt in Kaliningrad

Kaliningrad einer der Austragungsorte der WM 2018... Neues WM-Stadion auf der Insel Lomse erhält Anschluss an neue Autobrücke über den Pregel... Fertigstellung der neuen Brücke bereits dieses Jahr... Kaliningrad verbessert bereits jetzt seine Infrastruktur in Hinblick auf die WM 2018... Flughafen Chrabrowo wird modernisiert... Zweiter Abschnitt der Ringautobahn entlang der Ostseeküste befindet sich ebenfalls in Bau... Neue Autobahn soll Kaliningrad mit dem Flughafen Chrabrowo und den Badeorten an der Ostsee verbinden... Berliner Brücke (1945 gesprengt) soll wiederhergestellt werden... Ringstraße um Kaliningrad soll auf 6 Spuren ausgebaut werden... Flaschenhalseffekt soll vermieden werden... neues S-Bahn-Netz in Kaliningrad möglich...

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Geplantes WM-Stadion in Kaliningrad

Triefel
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Kaliningrad: Autobrücke über den Neuen und Alten Pregel

Beitrag von Triefel » So Feb 27, 2011 6:57 pm

Zeitungsartikel aus dem Königsberger Express (deutschsprachige Monatszeitung aus Kaliningrad) vom 28. Januar 2011:

Königsberger Express: Ein Traum geht bald in Erfüllung

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Bau der Autobrücke über den Neuen und Alten Pregel läuft auf vollen Touren... Autoverkehr im Stadtzentrum wesentlich entlasten... sechs Fahrstreifen und mehrere Ausfahrten... 842 Meter lang... 20 jeweils 42 Meter lange Brückenbögen...

Ralf
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Kaliningrad: Eröffnung "Südring"-Autobahn

Beitrag von Ralf » Fr Mär 11, 2011 2:06 pm

Zeitungsartikel aus dem Königsberger Express vom 28. Februar 2011

Königsberger Express: Neue Straßen und niedrigere Fährtarife

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Russischer Verkehrsminister Igor Lewitin in Kaliningrad... erster Abschnitt der neuen Autobahn (Südring) eröffnet... Baukosten fast 800 Mio. Rubel... Der Südring soll in Zukunft in das internationale Autobahnnetz Riga – Kaliningrad – Gdansk und Kaliningrad – Elblag eingeliedert werden... Straßenverkehr in Kaliningrad entlasten... Güterverkehr kann jetzt schon an Kaliningrad über die neue Schnellstraße vorbeifahren... Vorteil: größere Verkehrskapazität... neue Autobahn führt zum Ende 2010 eröffneten Grenzübergang Mamonowo II – Grzechotki... Vereinbarung von gemeinsamen Schritten zwischen Gebietsregierung Kaliningrad und dem russischen Verkehrsministerium zum Wiederaufbau der Berliner Brücke... Pläne werden schon seit 3 Jahren diskutiert... Bauvorhaben gewinnt immer mehr an Aktualität... Straße führt ebenfalls zum Grenzübergang Mamonowo II – Grzechotki... Flughafen Chrabrowo bei Kaliningrad - halbstillgelegter Bau, schlechtes Management und Vefall... Fertigstellung des neuen Terminals dauert noch 1,5 Jahre...

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Artikel aus dem Königsberger Express vom 30.12.2011

Beitrag von Ralf » Sa Dez 31, 2011 2:23 pm

Artikel aus dem Königsberger Express vom 30.12.2011

Königsberger Express: Autobahn reicht bis nach Swetlogorsk

Autobahn reicht bis nach Swetlogorsk

Ein neuer, 26 Kilometer langer und bis nach Swetlogorsk und Pionerskij (ehem. Rauschen bzw. Neukuhren) reichender Abschnitt der Autobahn „Ostseering“ ist für den Autoverkehr freigegeben worden.

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Die Meeresküste ist dank der Autobahn sozusagen in greifbare Nähe gerückt.

„Die wesentlichsten Bauarbeiten konnten noch vor Ablauf der Frist erledigt werden. Die unteren Schichten der Asphaltdecke sind fertiggestellt. Man kann sie völlig sicher befahren. Also haben wir beschlossen, diese Autobahnstrecke jetzt schon für den Verkehr freizugeben.

Die Gebietsbewohner und Gäste unserer Region werden das sicherlich zu schätzen wissen“, sagte der regionale Minister für Entwicklung und Infrastruktur, Alexander Rolbinow. Die Fahrbahn wird aber nur dann qualitativ hochwertig und von Dauer sein, wenn die oberste Schicht der Asphaltdecke bei einer Lufttemperatur von nicht unter 15 Grad aufgetragen wird. Die Auftragung der letzten Asphaltschicht mithilfe des kontinuierlichen Fließverfahrens plane man für das Frühjahr dieses Jahres.

Mit der Eröffnung des neuen Autobahnabschnitts ist es möglich geworden, die Strecke von Kaliningrad nach Swetlogorsk in einer halben Stunde – im Vergleich zu einer Dreiviertelstunde oder gar einer vollen Stunde auf der alten Autostraße – zurückzulegen.

Von der Autobahn führt auch eine Abzweigung nach Pionerskij, wo vor kurzem ein Sitz der Zentralregierung eingerichtet wurde.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der neuen Straße beträgt 110 Stundenkilometer.

Eine Autobahn, die die Meeresküste entlang führt, ist nur drei bis vier Kilometer von ihr entfernt. Sie wird, wenn sie fertig ist, die ganze Halbinsel des Samlands umringen, ohne dabei eine einzige Ortschaft zu durchqueren.

Der Bau der Ringautobahn begann 2008. Ihr erster, über 26 Kilometer langer Abschnitt – der von Kaliningrad bis nach Selenogradsk (ehem. Cranz) mit einer Abzweigung zum Flughafen Chrabrowo führt – wurde bereits ein Jahr später fertig gebaut und für den Verkehr freigegeben.

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Neue Pregelbrücke in Kaliningrad / Neubau Berliner Brücke

Beitrag von Ralf » Mo Jan 30, 2012 2:58 pm

Artikel aus Kaliningrad aktuell vom 28.12.2011

Kaliningrad aktuell: Neue Pregelbrücke für Verkehr freigegeben

Kaliningrad: Neue Pregelbrücke für Verkehr freigegeben

Kaliningrads staugeplagte Autofahrer atmen auf: Die neue Brücke über den Pregel ist fertig. Seit dieser Woche rollt der Verkehr auf der knapp zwei Kilometer langen Flussquerung.

Aller guten Dinge sind drei. Für die Kaliningrader Pregelbrücken trifft das Sprichwort durchaus zu, denn die Teilung der Stadt in dies- und jenseits des Flusses hieß bislang im Autofahreralltag vor allem eines: Stau.

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Die Hochbrücke des Leninprospekt im Stadtzentrum und die enge Doppelstockbrücke (oben Bahn, unten Autos) am Hafen – viel zu wenig für rund 80.000 Fahrzeuge, die sich an einem durchschnittlichen Werktag durch die Gebietshauptstadt quälen.

Die neue Brücke führt nun von der Straße des 9. April über die Oktoberinsel (die einstige Königsberger Lomse) bis nah an das alte Friedländer Tor, verbindet somit auf kürzestem Weg die nördlichen Bezirke und ihre Ausfallstraße Alexandra Newskogo (ehemals Cranzer Allee) mit den südlichen Stadtteilen rings um Hauptbahnhof und den Baltiskij Rayon (Ponarth).

Mit ihren Abzweigungen zum Moskauer Prospekt und zur Oktoberstraße dürfte die dritte Pregelquerung umgehend zur neuen Hauptschlagader im überlasteten Kaliningrader Straßennetz aufsteigen. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 80 Kilometer pro Stunde ausgelegt.

Damit auch Fußgänger und Radfahrer ohne Lebensgefahr über die Brücke kommen, wurden hinter stabilen Leitplanken breite Geh- und Radwege angelegt. Fünf Meter hohe Schallschutzwände sollen für das Wohngebiet auf der Oktoberinsel den Verkehrslärm in Grenzen halten.

Hundert Pfeiler im Moor

Der Spaß war nicht billig. Rund 4,3 Milliarden Rubel (etwa 102 Millionen Euro) flossen aus dem föderalen Haushalt in die Schnellstraße, wobei den Löwenanteil die 880 Meter lange Brücke verschlang – für die Konstruktion mussten mehr als hundert Pfeiler bis zu 40 Meter tief in den Moorboden der Pregelniederung gerammt werden.

Weitere Kosten sind in Sicht. Denn die Pregelbrücke macht erst Sinn, wenn auch die Verlängerung bis zum Wassiljewskij-Platz ausgebaut ist, um einen Anschluss in Richtung nördlicher Ausfallstraße und Küstenautobahn zu schaffen. Gouverneur Nikolai Zukanow bezifferte die Kosten für diesen zweiten Bauabschnitt mit noch einmal rund zwei Milliarden Rubel. Die Projektierungsarbeiten laufen bereits. Geplanter Baubeginn: 2014.

In südlicher Richtung sollen laut Oberbürgermeister Alexander Jaroschuk als nächstes der Kalinin-Prospekt bis zum Bahnhofsplatz und die Ausfallstraße in Richtung Prawdinsk (Friedland) durchsaniert und zum Teil verbreitert werden. Macht noch einmal 800 Millionen Rubel.

Woher die kommen sollen, weiß Jaroschuk auch nicht. Er hofft einfach, dass Wladimir Putin sich an seinen letzten Besuch im alten Königsberg erinnert – und an sein Versprechen, Rubel rollen zu lassen für Kaliningrads Schlaglochprogramm.

Als nächstes ist die „Berliner Brücke“ dran

Bereits gesichert ist die Finanzierung für eine andere dringliche Straßengroßbaustelle: Ab 2013 soll die große Pregelbrücke der Ringstraße am östlichen Stadtrand erneuert werden.

Dort liegen immer noch die Reste der alten deutschen Brücke im Fluss, 1945 von der Wehrmacht auf dem Rückzug gesprengt. „Berliner Brücke“ heißen die Trümmer in Kaliningrad. Die Ende der 1950er Jahre nebenan gebaute Ersatzbrücke sollte eigentlich nur ein Provisorium sein, doch Provisorien haben oft ein langes Leben.

Fast 30 Jahre Bauzeit

Auch die jetzt eröffnete dritte innerstädtische Pregelbrücke hat bereits eine Vorgeschichte. Mit ihrem Bau war bereits 1982 begonnen worden, als der Rohbau zu 80 Prozent fertig war, ging der Sowjetunion das Geld aus – 1986 wurden die Bauarbeiten eingefroren. Auf unbestimmte Zeit.

So stand das Betongerippe seither quer über den Moskauer Prospekt, ein Torso ohne Auf- und Abfahrt, der vor allem bei deutschen Besuchern zum Symbol für die Fehlplanungen des sowjetischen Kaliningrad avancierte. Kaum ein deutscher Königsberg-Dokumentarfilm der 1990er Jahre, in dem die Brücke nicht auftauchte, denn an ihrem nördlichen Ende stand ein großes Backsteinhaus aus ostpreußischer Zeit – mitten in der Brückentrasse.

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Das war freilich weniger Fehlplanung als es schien. Man hatte das Gebäude schlichtweg stehen gelassen, als klar wurde, dass man die Brücke nicht weiterbauen würde. Erst vor zwei Jahren, als man das Projekt wiederbelebt hatte, wurde es abgerissen.

Vom alten sowjetischen Brückenrohbau blieb am Ende kaum etwas stehen. „Das war fast alles Ausschuss und Schrott. Nicht mehr zu gebrauchen“, sagt Bürgermeister Jaroschuk. Man sagt wohl nicht ohne Grund in Russland: Baue nichts Neues auf etwas Altes.

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Re: PL / RU: ehem. Reichsautobahn Elbing - Königsberg

Beitrag von Ralf » Fr Mär 30, 2012 8:08 pm

Artikel des Königsberger Express vom 29. März 2012

Königsberger Express: Engpass „Berliner Brücke“ bald Vergangenheit

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Erneuerung der „Berliner Brücke“... wird neun Monate früher als geplant abgeschlossen... Gebietsregierung ist bereit, 1,1 Mrd. Rubel zur Verfügung zu stellen... östlich der Stadt am Kaliningrader Ring... Umbau der Brücke schneller vonstatten gehen... Teil der transeuropäischen Fernstraße... vom internationalen PKW- und LKW-Verkehr jedes Jahr immer stärker belastet... günstige Bedingungen für die Entwicklung des internationalen Güterverkehrs ...

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Abriss/Neubau: Palmburger (Berliner) Brücke

Beitrag von Ralf » Sa Mai 05, 2012 12:21 pm

Artikel aus dem Königsberger Express vom 02. Mai 2012:

Königsberger Express: Berliner Brücke: gestern, heute, morgen

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Die Palmburger Brücke wird bald einem Neubau weichen müssen.
Ein Pfeiler der sich im Bau befindlichen „Berliner Brücke“ ist im Vordergrund des Bildes zu sehen.


Umbau der Berliner Brücke... in diesem Jahr abgeschlossen werden... über 1 Milliarde Rubel... mit dem Bau 2010 begonnen... neue Brücke befindet sich parallel zur alten „Berliner Brücke“... Palmburger Brücke war 1938 erbaut worden... brauchte schon lange eine gründliche Sanierung... vor einiger Zeit auch vorgenommen... Verkehrssicherheit der „Berliner Brücke“ wurde dadurch zwar wesentlich erhöht... nicht aber Durchlasskapazität... entspricht aber nicht mehr dden Anforderungen der Gegenwart im Geringsten... neben der alten eine neue Autobrücke zu bauen...

bereits 18 der zukünftigen 22 Brückenpfeiler in den Boden gerammt... Eröffnung der neuen 640 Meter langen Brücke für 2013 geplant... auch Schicksal der alten maroden bzw. 1945 druch die Deutsche Wehrmacht gesprengte Brücke ist besiegelt... soll nach der Inbetriebnahme der neuen Autobrücke „auseinandergenommen“ werden...

Fluss Pregel an dieser Stelle für größere Schiffe und Lastkähne schiffbar gemacht werden... Zusammenhang mit dem geplanten Bau eines modernen Stadions zur Fußballweltmeisterschaft 2018... erhebliche Steigerung des Güterverkehrs auf dem Pregel erwartet... geplant an der Stelle der abgetragenen „Berliner Brücke“ eine zweite neue Autobrücke errichten... wie die jetzt neu gebaute Brücke auch 6 Fahrstreifen...

Palmburger Brücke wurde 1938 erbaut und im Januar 1945 durch die Deutsche Wehrmacht gesprengt... dadurch 3 Monate Verzögerung der Einnahme Königsbergs durch die Rote Armee... Brücke wurde zur in der Sowjetzeit 60 Jahre lang einfach so mit infolge der Sprengung in die Luft ragenden Brückenbögen stehen gelassen... erst in den 70er-Jahren wurde eine der Fahrbahnen wiederhergestellt...

die Berliner Brücke hat oft als Filmkulisse in Spielfilmen gedient... unter anderem in Kriegsfilmen... der alte sowjetischen Spielfilm „Händedruck an der Elbe“ wurde hier teilweise gedreht... Film handelt vom Treffen der alliierten Truppen mit der Roten Armee im Frühjahr 1945 auf der Brücke über die Elbe bei Torgau...

Ralf
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Re: PL / RU: ehem. Reichsautobahn Elbing - Königsberg

Beitrag von Ralf » Mi Dez 31, 2014 3:33 pm

Artikel aus dem Königsberger Express vom 30.12.2014:

Königsberger Express: Europäische Union übernahm Baukosten

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Neugebaute Brücke an der Autostraße die Kaliningrad mit dem Grenzübergang Mamonowo-2 verbindet... Baukosten wurden größtenteils aus der EU-Kasse bestritten ... in kürzester Zeit errichtet... bis 2015 soll ein weiterer Teil der Autostraße ausgebessert werden... Riesenbetrag von 1,3 Milliarden Rubel zur Verfügung... wichtiger Abschnitt der transeuropäischen Autostraße... Ring um die Stadt Sowjetsk (Tilsit)... verbessern Autostraße, die zum Grenzübergang Tschernyschewskoje führt... ohne den Bau einer neuen Verkehrsinfrastruktur kein vollwertiger Güterverkehr... Aufgabe soll bis Ende 2017 erfüllt sein...

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Re: PL / RU: ehem. Reichsautobahn Elbing - Königsberg

Beitrag von Ralf » Mi Feb 04, 2015 8:15 am

Artikel aus dem Königsberger Express vom 30.01.2015:

Königsberger Express: Schwerer Betriebsunfall an der Berliner Brücke

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Teil der alten Berliner Brücke beim Abtragen unerwartet eingestürzt... vier Bauarbeiter kamen ums Leben... zwei weitere Bauarbeiter schwer verletzt... Teil der gesprengten Brücke wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut... morastiger Sandboden unter einem Grundpfeiler... im Jahr 2014 für den Verkehr gesperrt... Gouverneur Nikolaj Zukanow wollte die alte Brücke teilweise als Baudenkmal erhalten... alte Brückenbögen werden aber abgerisssen... alte Brückenpfeiler werden bis 2016 verstärkt... Bauunterlagen wurden nach dem Unfall beschlagnahmt... Durchführung von gerichtsmedizinischen und technischen Gutachten... Nichteinhaltung von Arbeitsschutzbestimmungen...

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Re: PL / RU: ehem. Reichsautobahn Elbing - Königsberg

Beitrag von sumi » Do Apr 30, 2015 3:09 pm

Solche Vorfälle sind leider keine Ausnahme, wie der folgende Artikel zeigt:

http://derstandard.at/2000011999297/Bru ... e-gesperrt

Wie durch ein Wunder wurde hier niemand verletzt!

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Re: PL / RU: ehem. Reichsautobahn Elbing - Königsberg

Beitrag von Ralf » Fr Jan 06, 2017 2:55 pm

Artikel aus dem Königsberger Express vom 30.12.2016:

Königsberger Express: Name bleibt trotz neuer Bausubstanz erhalten

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neue Berliner Brücke wird derzeit auf Belastbarkeit und Stabilität geprüft... Verkehrsfluss auf dem Kalingrader Ring soll wesentlich verbessert werden... neue Brücke hat 22 Pfeiler, ist beleuchtet und fußgängerfreundlich... bei Redaktionsschluss bereits für den Verkehr freigegeben

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Re: PL / RU: ehem. Reichsautobahn Elbing - Königsberg

Beitrag von Ralf » Sa Nov 16, 2019 8:16 pm

Die Russen wollen's wissen:

Kaliningrad-Domizil Informationsagentur: Koste es, was es wolle – die Brücke wird gebaut

Die Kaliningrader Ringstraße über den Seekanal soll mittels einer Brücke geschlossen werden.

Ralf
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Re: PL / RU: ehem. Reichsautobahn Elbing - Königsberg

Beitrag von Ralf » Di Dez 10, 2019 1:36 pm

Ich pack das mal hier mit rein:

Artikel aus dem Königsberger Express vom 3. Dezember 2019: Beschluss über Weiterbau der Ostsee-Autobahn

Demnach werden für den Weiterbau der Ostsee-Autobahn 34,4 Milliarden Rubel benötigt. Der Baustart soll im Jahr 2020 erfolgen. Die geplante Baustrecke zwischen dem Swetlogorsker Kreuz bis zur Autostraße Pereslawskoje-Kutusowo inkl. der Zufahrtsstraßen nach Jantarny und Donskoje hat eine Länge von 35,5 Kilometern.

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